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 Neues High-Tech Angiographiesystem im KEH

High-Tech in der Angiologie: Berliner Patienten profitieren von neuen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten

Als eine der ersten Kliniken in Berlin weiht am 18. Januar das Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge ein hochmodernes volldigitales Röntgensystem mit Flachdetektor für die Angiographie ein. Die Klinik bietet damit seinen Patienten neue und schonendere Möglichkeiten in der Gefäßdiagnostik und –therapie. Bei Angiographien werden mit Hilfe von Kontrastmittel schnelle Folgen von Röntgenbildern vom Gefäßsystem mit höchster Qualität digital aufgenommen. Gefäßeinengungen können so schnell erfasst werden und falls nötig sofort stabilisiert oder behoben werden.

Gefäßerkrankungen sind Deutschlands Todesursache Nummer 1. Eine erfolgreiche Therapie verlangt eine schnelle und sichere Diagnose. Jetzt können die Patienten im Raum Berlin noch schonen-der untersucht und behandelt werden – mit dem neuen Angiographie-System von Philips. Für die verschiedenen Fachabteilungen bieten sich dadurch völlig neue Möglichkeiten zur diagnostischen und therapeutischen Versorgung der Patienten. So lässt sich das System optimal zur Darstellung und anschließenden Behandlung von Gefäßveränderungen, wie z.B. von Engstellen (Stenosen) oder Verschlüssen einsetzen. Dabei bietet es entscheidende Vorteile für Arzt und Patient: Bestechende Bildqualität und schnellere Therapieentscheidung Das neue High-Tech Angiographiesystem – eines der ersten Systeme in Berlin- ist komplett mit digitaler Technik ausgerüstet. Prof. Dr. Karl-Ludwig Schulte, Chefarzt der Abt. Innere Medizin/Angiologie, Kardiologie am Gefäßzentrum Berlin erklärt: „Die neueste Gerätegeneration arbeitet mit ho-chempflindlichem großformatigen digitalem Flachdetektor. Dies schafft einen Durchbruch in der Bildqualität. Wir können nun Details erkennen, die vorher quasi unsichtbar waren, und die zielgerichtete Diagnostik wird dadurch maßgeblich beschleunigt.“ Damit bietet das System den Berliner Spezialisten höchste Sicherheit bei der Diagnose und vor allem bei Behandlungen (Interventionen) von Gefäßerkrankungen – da kleinste Details scharf und kontrastreich abgebildet werden. Neben einer aussagekräftigeren Diagnostik können die Gefäßspezialisten neue Wege in der Therapie beschreiten. So erlaubt das neue System exakteste Platzierung von Gefäßstützen (Stents) auch in teilverschlossenen kleinen Gefäßen. Die räumliche Ansiedlung wurde bewusst in unmittelbarer Nähe zur Ambulanz, der Intensivstation und Ersten Hilfe sowie den angiologischen Stationen gewählt. Durch enge Zusammenarbeit mit der Abteilung für Gefäßchirurgie (PD Dr. med. H. Scholz) und Neurologie (PD Dr. med. H.-Ch. Koennecke) werden auch komplexe Erkrankungen behandelt. Eine eigene nephrologische Abteilung mit Dialyse ermöglicht die Behandlung nierenkranker Patienten am Haus. Der nierenschonende Einsatz einer interventionsbegleitenden Hämofiltration hat sich seit langem bewährt. Reduktion der Strahlenexposition für Patient und Untersucher Die Behandlung von Erkrankungen durch Aufdehnen oder Stützen der Gefäße kann teilweise längere Durchleuchtungszeiten erfordern. Um die Strahlenbelastung trotzdem so gering wie möglich zu hal-ten, verfügt das neue System in der Klinik über ein umfassendes Dosismanagement. Der Vorteil: scharfe Bilder durch kurze Pulszeiten und geringe Strahlenexposition für Patient und Untersucher, durch konsequente Strahlenfilterung. Durch die Strahlenfilterung werden die niederenergetischen Anteile („weiche Strahlenanteile“) des Röntgenstrahlenspektrums wesentlich reduziert, die den Patienten nicht durchdringen und somit auch nicht zur Erzeugung des Bildes beitragen. Zusätzlich informieren übersichtliche Anzeigen den Anwender ständig über die Dosiswerte, die außerdem im Digital-system gespeichert und zur Dokumentation in den Untersuchungsbericht aufgenommen werden können.

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Dies ist eine Pressemitteilung des Mitglieds Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge vom 17.01.2006
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Tel.: 030/82097-302

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