Verband Evangelischer Krankenhäuser und
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 Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge



Anschrift: Herzbergstraße 79, 10365 Berlin

Telefon: 030 5472-0

Bezirk: Lichtenberg

Web: http://www.keh-berlin.de/

Träger: Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge gGmbH

Pressemitteilungen der Einrichtung

KEH - Zentrum mit Alleinstellungsmerkmal
Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge: Zentrum mit Alleinstellungsmerkmal Am vergangenen Freitag (3.9.2010) feierte das Berliner Behandlungszentrum für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung sein zehnjähriges Bestehen. Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher bestätigte die Vorreiterrolle, die das Zentrum in Berlin und darüber hinaus übernommen hätte. Menschen mit geistiger Behinderung leiden häufiger als die Normalbevölkerung an psychischen und somatischen Erkrankungen – oft unerkannt und medizinisch nicht behandelt. Bei den Patienten, die sich häufig nur eingeschränkt oder gar nicht verbal äußern können, sind dabei die Symptome häufig unspezifisch und mehrdeutig. Werden sie nicht erkannt und behandelt, verstärken sie selbstverletzendes oder aggressives Verhalten. Seit dem Jahr 2000 bietet das Behandlungszentrum für psychisch kranke Menschen mit geistiger Behinderung (BHZ) auf dem Gelände des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge (KEH) diesen Patienten eine qualifizierte Versorgung. Am 3. September 2010 feierte es sein zehnjähriges Bestehen. Versorgungsauftrag für ganz Berlin Psychische Erkrankungen bei Menschen mit geistiger Behinderung erfordern eine umfassende Diagnostik sowie ein spezifisches Therapie- und Behandlungsangebot. Neben der klinischpsychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung stehen heiltherapeutische Betreuungsund Förderangebote für diese Patienten zur Verfügung. Das Therapieangebot des BHZ umfasst – neben der Pharmakotherapie – heilpädagogische Einzel- und Gruppenarbeit, verhaltens- und störungsspezifische therapeutische Verfahren, soziales Kompetenztraining, körperorientierte Entspannungsverfahren, Ergo-, Kunst- und Musiktherapie, Belastungstraining und Außenaktivitäten im Tagesförderbereich sowie verschiedene Methoden zur Verbesserung der sensitiven Wahrnehmung und Entspannung wie im Snoezelen-Raum. „Das Behandlungszentrum hat einen Versorgungsauftrag für ganz Berlin“, erläutert Oberarzt Dr. Christoph Schade, Leiter des BHZ. „Unsere Patienten kommen nach Voranmeldung oder durch Zuweisung zu uns. Die ambulanten Einrichtungen und Wohngemeinschaften kennen das BHZ und auch die Krankenhäuser, aus denen Patienten als Notfälle überwiesen werden.“ Vor zehn Jahren hatte der Berliner Senat den Vollversorgungsauftrag zur psychiatrischen Behandlung von Menschen mit geistiger Behinderung im Land Berlin erteilt. Durch die Eröffnung der Psychiatrischen Institutsambulanz im Jahr 2005 wurde der Bekanntheitsgrad höher, so dass inzwischen sogar Patienten aus Brandenburg und anderen Bundesländern zur Behandlung angemeldet werden. Sensibilisierung und Aufklärung sind nötig „Die somatische Abklärung vor Beginn der Behandlung ist besonders wichtig“, sagt Dr. Schade. „Vielfach sind Krankheiten die Ursache von Verhaltensauffälligkeiten. Das häufige Schlagen ans Ohr kann auf eine Mittelohrentzündung hinweisen. Rheuma, Magenprobleme, Frakturen, Zahnschmerzen – das sind nur einige der somatischen Probleme, die mitbehandelt werden müssen. Körperliche Erkrankungen werden in enger konsiliarischer Zusammenarbeit mit den jeweiligen Abteilungen unseres Hauses behandelt.“ Der Grad der Aufklärung diesbezüglich ist verbesserungsbedürftig. Die Auffälligkeiten werden häufig der Behinderung zugeordnet. Wahnvorstellungen oder Aggressionen sind aber keine Kennzeichen einer Behinderung. „Seit einiger Zeit lässt sich eine Sensibilisierung erkennen“, fügt Sozialarbeiter Dr. Michael Böhm hinzu. „Es wird erkannt, dass psychische Krankheitssymptome neben der Behinderung vorhanden sind, und die Behandlung wird nicht erst dann aufgenommen, wenn die Symptome zu stark werden.“ Es gibt aber noch zu wenig Biografiearbeit. Häufig wird nicht genug über die Genese der Patienten gewusst, über Herkunft, Umfeld und Krankheitsverläufe. Die ambulanten Einrichtungen haben erst damit angefangen. Auch die Zusammenhänge von Biografie und somatischen Problemen sind kaum bekannt. Ganzheitlicher sozialpsychiatrischer Ansatz Beim Festakt am 3. September verwies Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher auf das Alleinstellungsmerkmal des Behandlungszentrums: Menschen mit Behinderung hätten ein drei- bis vierfaches Risiko, psychisch krank zu werden. Für diesen Personenkreis müsse eine spezielle Behandlung angeboten werden. Es sei gut gewesen, vor zehn Jahren diese Strukturentscheidung für Berlin getroffen zu haben. Das Behandlungszentrum hätte eine Wirkung über Berlin hinaus erarbeitet und zeige, dass es nötig sei, Behandlungsmodelle zu entwickeln, die den rein stationären Therapiebereich übersteigen. Deshalb solle die Kapazität im neuen Krankenhausplan für Berlin, der im Herbst verabschiedet würde. wesentlich erhöht werden. Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich verwies auf das gute Verhältnis zwischen Bezirk und Krankenhaus und brachte ihre hohe Wertschätzung zum Ausdruck. Prof. Diefenbacher und seinen Mitarbeitern sei es gelungen, das Thema „Psyche“ durch Vorträge, Filme, Veranstaltungen in den Bezirk zu tragen und zur Sensibilisierung in Behörden und bei Mitbürgern beigetragen zu haben. „Aus unserer klinischen Erfahrung haben wir die Überzeugung gewonnen, dass es gerade psychotherapeutische Verfahren sind, die bei psychisch kranken Menschen mit geistiger Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten zum Einsatz kommen sollten“, sagt Prof. Dr. Albert Diefenbacher, Chefarzt der Abteilung. „Leider spielt der Einsatz von Medikamenten auch im ärztlich-psychotherapeutischen Bereich immer noch eine zu große Rolle. Deshalb sind wir bestrebt, durch Kursveranstaltungen und Publikationen, Teilnahme an Konferenzen und Kongressen sowie im Zusammenwirken mit unseren Kooperationspartnern – Kenntnis und Sensibilisierung zu erhöhen.“ In diesem Jahr ist das Behandlungszentrum für psychisch kranke Menschen mit geistiger Behinderung zehn Jahre alt geworden. In seinem vollstationären Bereich, bestehend aus zwei Stationen mit 32 Betten, hat es im Jahr 2009 378 Patienten versorgt – die Zahl ist steigend. Entsprechend dem ganzheitlichen Behandlungskonzept wird die Therapie interdisziplinär erarbeitet und durch gezielte Verhaltensbeobachtung ständig überprüft. Ein erfahrenes multiprofessionelles Team nutzt dabei modernste Diagnostik- und Therapieverfahren. Kontakt: Johannes Lehmann Schönhauser Allee 73 D-10437 Berlin Tel: 030-4467 6952 Fax: 030-4467 3486 Mobil: 0177-86 83 616 j.lehmann@keh-berlin.de Seite: 4586
09.09.2010

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Zertifiziertes Ausbildungsprogramm für Fachärzte am KEH
Als erstes Berliner Krankenhaus hat das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Lichtenberg für seine psychiatrische Facharztausbildung das DGPPN-Zertifikat erhalten. Seit einiger Zeit können Ausbildungsstätten, die sich an europäischen Ausbildungsrichtlinien orientieren, durch die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), die wissenschaftliche Fachgesellschaft für den psychiatrischen Bereich in Deutschland, für die Qualität ihres Ausbildungsprogramms zertifiziert werden. Hierfür sind eine Bewerbung, ein Selbstauskunftsbericht und eine Visitation durch eine Kommission der DGPPN erforderlich. In Zeiten des Ärztemangels stellt ein gutes Ausbildungsangebot für Assistenzärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie im Wettbewerb um die Besetzung von freien Assistenzarztstellen für die Kliniken einen deutlichen Vorteil dar.
17.02.2010

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Auszeichnung für Qualitätssicherung in der Psychopharmakotherapie
Die Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im KEH erhielt als erste Klinik in Deutschland, Österreich und der Schweiz das Zertifikat des Instituts für Arzneimittelsicherheit in der Psychiatrie e.V. (AMSP).
29.01.2008

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Umzug in neue Räume: Spezialambulanz für psychisch kranke Menschen mit geistiger Behinderung
Ort: Ev. Krankenhaus KEH, Haus 11 Zeit: Dienstag, 18. September 2007, 14.00 - 17.00 Uhr. Häufiger als die Normalbevölkerung leiden Menschen mit geistiger Behinderung an psychischen und somatischen Erkrankungen – oft unerkannt und medizinisch nicht behandelt. Die Einrichtung der Spezialambulanz für psychisch kranke Menschen mit geistiger Behinderung, gegründet im 2. Quartal 2005, trägt dem hohen Bedarf eines - auch ambulanten - Therapieangebotes bei Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung Rechnung.
14.09.2007

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KEH-Report erschienen: "Erkrankungen der Schulter"
Das Schultergelenk ist das Gelenk des menschlichen Körpers mit dem größten Bewegungsumfang. Dadurch wird das Schultergelenk besonders anfällig für Verletzungen durch einen Unfall, was z. B. zu einer Ausrenkung des Gelenkes (Schulterluxation) oder zu einem Oberarmbruch führen kann. Die altersbedingte Abnutzung kann zu einer deutlichen Bewegungseinschränkung des Gelenkes führen und im weiteren Verlauf einen Einriss der stabilisierenden Sehnen der Schulter herbeiführen.
12.09.2007

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Gütesiegel KTQ für das KEH
Gütesiegel für das KEH Evangelisches Krankenhaus Königin-Elisabeth-Herzberge, KEH, erhält am 22. Juni 2006, das Qualitätsgütesiegel KTQ.
22.06.2006

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High-Tech in der Angiologie: Berliner Patienten profitieren von neuen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten Als eine der ersten Kliniken in Berlin weiht am 18. Januar das Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge ein hochmodernes volldigitales Röntgensystem mit Flachdetektor für die Angiographie ein. Die Klinik bietet damit seinen Patienten neue und schonendere Möglichkeiten in der Gefäßdiagnostik und –therapie. Bei Angiographien werden mit Hilfe von Kontrastmittel schnelle Folgen von Röntgenbildern vom Gefäßsystem mit höchster Qualität digital aufgenommen. Gefäßeinengungen können so schnell erfasst werden und falls nötig sofort stabilisiert oder behoben werden.
17.01.2006

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